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Zypern-Bank Laiki – 80 Prozent sind weg

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27. März 2013

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Zypern-Bank Laiki – 80 Prozent sind weg

Die zweitgrößte Geldinstitut Zyperns, die Laiki Bank, wird abgewickelt. Sparer müssen sich auf hohe Verluste einstellen.

Wer mehr Cash als 100.000 Euro bei der Laiki Bank deponiert hatte, muss wohl hohe Verluste hinnehmen. Neuerdings ist das die Kleinsparer-Grenze. Zyperns Finanzminister Michalis Sarris deutete an, dass Kontoinhaber nur ein Fünftel des Geldes wiedersehen könnten. Großanleger bei der Bank of Cyprus könnten laut Sarris „etwa 40 Prozent“ verlieren. Das Institut wi8rd aufgepalten in eine Bad und eine Good Bank.

Aus Angst vor Kapitalflucht will die Regierung Ausreisenden das Mitnehmen von mehr als 3.000 Euro Bargeld ins Ausland verbieten. Weitere Kapitalkontrollen sind geplant. So soll die Summe der Abhebungen auf 100 Euro pro Tag begrenzt werden.

Donnerstag sollen die Banken wieder eröffnen. Ein Bankrun könnte das Finanzsystem weiter belasten. Die Lage ist völlig offen.

Artikelbild: Quelle/Rechte: I, Julien Jorge [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) or CC-BY-SA-2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5-2.0-1.0)], via Wikimedia Commons.
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Der Autor

Thorsten Cmiel

Thorsten Cmiel ist Chefredakteur von Investment Alternativen. Der studierte Ökonom ist seit über 15 Jahren als Finanzjournalist und Buchautor tätig.