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Wenn Niedrigzins, dann Devisenhandel – JRC Capital Management Consultancy & Research GmbH

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6. September 2014

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Wenn Niedrigzins, dann Devisenhandel – JRC Capital Management Consultancy & Research GmbH

Viele schrecken zurück vor dem Devisenhandel. Dabei ist stellt er nicht nur eine der turbulentesten, sondern auch eine der lukrativsten und risikoärmsten Disziplinen dar – wenn man mit Geschick handelt.
 
In meiner 20-jährigen Karriere als Forex-Händler habe ich Höhen und Tiefen erlebt. Auf dem Devisenmarkt bleibt es immer spannend. So wie jetzt beispielsweise: Die Finanzwelt schaut gebannt auf die USA, insbesondere die Fed-Chefin Janet Yellen. Momentan hält sie alle Zügel in der Hand. Versagt sie bei der Neugestaltung der US-Geldpolitik, wäre ein weltweiter Börsencrash unumgänglich. Vor Ende des Jahres 2014 soll es keine Änderungen bei der Zinspolitik geben, so Yellen. Der Leitzins bleibt wohl weiterhin zwischen null und 0,25 Prozent. Was bedeutet das nun für den Devisenhandel?
 
Nichts beeinflusst die Devisenmärkte so stark wie der Leitzins. Zum einen passiert das dadurch, dass die großen Finanzmarktakteure stets auf der Suche nach den attraktivsten Zinsen sind. Da der Leitzins bestimmt, wie sich ein Währungspaar verhält, wird so die Nachfrage gesteuert, was sich erneut auf die Währung auswirkt. Zum anderen ermöglichen die Schwankungen beim Leitzins einen lukrativen Handel mit den Devisen – sofern man die Zeichen richtig und vor allem rechtzeitig lesen kann.
 
Zunächst gilt es, den Zeitpunkt zu erkennen, wann die Devisen überhaupt eine sinnvolle Vermögensanlage sind – denn das muss nicht jederzeit der Fall sein. Zwei Faktoren liefern dabei deutliche Signale: Hohe Aktienkurse und niedrige Zinsen bei festverzinslichen Anlagen. Denn das Besondere am Devisenhandel ist seine weitgehende Unabhängigkeit vom Aktienmarkt.
 
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Nachrichtenlage. Zu meinem morgendlichen Mokka gibt es erst einmal zehn internationale Zeitungen. Ausschau halten sollte man nach Schwankungen von wirtschaftlichen Faktoren wie Produktion, Preis, Arbeitslosenzahlen, Verbraucherpreisindex – sie und noch vieles mehr beeinflussen den Wert eines Währungspaares. Besonders spannend wird es, wenn durch die Verzahnung der Volkswirtschaften regionale Schwankungen globale Folgen haben. Korrelationen müssen jedoch nicht zwingend negativ sein, und können sogar zum Vorteil ausgenutzt werden.
 
Was nach viel Arbeit klingt, kann sich am Ende richtig lohnen. Denn zum einen ist der Zeitpunkt im Moment geradezu perfekt für den Devisenhandel. Zum anderen ist Forex Trading eine verhältnismäßig einfache Disziplin. Natürlich darf der Profit nicht vergessen werden: Selbst bei kleinen Kursveränderungen lassen sich auf dem Devisenmarkt relativ hohe Renditen von acht bis zwölf Prozent erzielen.
 
Sie sehen: Ein Niedrigzins bedeutet bei Weitem nicht das Ende der Welt. Ganz im Gegenteil können Sie ihn beim Devisenhandel zu Ihrem Vorteil nutzen.

Jannis Raftopoulos

Jannis Raftopoulos

 

 

 

 

 

 

 

JRC Capital Management Consultancy & Research GmbH hat den Anspruch durch kontinuierliche Forschungsarbeit, für jede Marktphase profitable Handlungssysteme zu entwickeln.

Seit über 17 Jahren arbeitet JRC Capital Management Consultancy & Research GmbH erfolgreich an diversen Forschungsprojekten mit namenhaften Partnern. Der erfolgreiche quantitative Handel ist seit über 10 Jahren das Resultat der beständigen Forschung und der steten Implementierung neuester Ergebnisse in die empirische Kapitalmarktforschung, der Chartanalyse und des Behavioral Finance.

Regulation in höchstem Maße erfährt das in Deutschland ansässige Finanzinstitut durch die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) sowie die Bundesbank.

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Der Autor

Markus Nowak