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US-Börse goes Social Media

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3. April 2013

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US-Börse goes Social Media

Jetzt dürfen kursrelevante Informationen auch per Twitter in die Welt hinausgeblasen werden. Das geht aus einer Entscheidung der US-Börsenaufsicht hervor.

Die US-Börsenaufsicht SEC erlaubt es Unternehmen, Anleger über Social-Media-Dienste mit kursrelevanten Nachrichten zu bedienen. Das geht aus einer Medieninformation der Securities and Exchange Commission hervor. Damit werden vor allem Facebook und Twitter aufgewertet. Die Unternehmen müssen aber bekannt machen, dass sie die Medien auch für Kursrelevantes nutzen. Wichtig ist den Aufsehern, dass sämtliche Anleger die gleichen Chancen haben, gleichzeitig informiert zu werden.  Grund für die Präzisierung waren Äußerungen vom Netflix CEO Reed Hastings, der auf seinem Profil Informationen über das Nutzen seines DVD-Versand-Dienstes veröffentlichte, die kursrelevant sein k0nnte und tatsächlich auch waren. Hastings kommt mit einem blauen Auge davon, da es bislang keine ausreichenden Regeln gab. Die SEC führte noch weitere Regeln aus. Man darf gespannt sein, ob und wann Europa nachzieht.

Hier ein PDF zum Fall.

Artikelbild: Logo Netflix.

 

 

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Der Autor

Thorsten Cmiel

Thorsten Cmiel ist Chefredakteur von Investment Alternativen. Der studierte Ökonom ist seit über 15 Jahren als Finanzjournalist und Buchautor tätig.