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Spaniens Einzelhandel bricht um 11,3 Prozent ein

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29. Mai 2012

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Spaniens Einzelhandel bricht um 11,3 Prozent ein

Spaniens Einzelhandel zeigt die Folgen der Krise im Land. Im April brach der Einzelhandel förmlich weg. Spanien steht kurz vor Hilfsmilliarden aus Brüssel, ziert sich aber noch.

Spaniens Einzelhandel meldet einen Rückgang im April um 11,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das geht aus den Zahlen der Statistikbehörde Instituto Nacional Estadistica (INE) hervor. Es handelt sich dabei um den 22. Monats-Rückgang in Folge und den stärksten Rückgang seit Beginn der Datenerhebung 2003. Das teilte die INE mit. Im Mai hatte der Rückgang zu konstanten Preisen noch vier Prozent betragen.

Durch den anhaltenden Umsatzrückgang gingen auch Arbeitsplätze verloren. Im Vergleich zum April ging die Beschäftigung in dem Sektor um 0,9 Prozent zurück. Insgesamt stieg die Arbeitslosigkeit zuletzt stark. Die Jugendarbeitslosigkeit beträgt 50 Prozent.

Spaniens Wirtschaft muss nach der Immobilienblase mit einer Rezession kämpfen. Die Regierung in Madrid versucht den hoch verschuldeten Regionen und dem Bankensektor zu helfen. Ein Ende ist derzeit nicht abzusehen.

Artikelbild: INE Gebäude. Luis Garcia. Wiki Commons.

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Der Autor

Thorsten Cmiel

Thorsten Cmiel ist Chefredakteur von Investment Alternativen. Der studierte Ökonom ist seit über 15 Jahren als Finanzjournalist und Buchautor tätig.