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Scope prüft China-Fonds

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11. Januar 2013

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Scope prüft China-Fonds

Aktienfonds mit Fokus China schnitten in den vergangenen drei Jahren schlechter ab als andere Schwellenländer-Fonds. Das ergab eine Analyse der Ratingagentur Scope.

China gilt als Wachstumsmotor der Weltwirtschaft – daraus leitet sich das rege Interesse an China-Fonds ab. Aber wie schnitten die Fonds zuletzt im Vergleich ab?

Gegenstand der Untersuchung von Scope ist die Perfomance von Aktienfonds mit Fokus auf chinesische Unternehmen. Hierzu wurden die 33 Fonds der Kategorie „Aktien China“ während der vergangenen 36 und zwölf Monate näher untersucht. Das gesamte Volumen der betrachteten Fonds beläuft sich auf 10,9 Milliarden Euro.

Quantitatives Ergebnis

Im Dreijahreszeitraum zeigen die China-Fonds im Durchschnitt eine absolute Rendite in Höhe von 7,4 Prozent. Die höchste Performance erreichte ein Fonds mit einem Ergebnis von 24 Prozent. Die durchschnittliche Performance der Kategorie „Aktien China“ lag jedoch deutlich unterhalb von Fonds anderer Schwellenländer.

Fonds der Kategorie „Aktien Russland“ erzielten im gleichen Zeitraum eine Rendite von 15,8 Prozent, „Aktien Indien“ kamen auf 17,9 Prozent. Spitzenreiter ist die Fondskategorie „Aktien Thailand“ mit über 150 Prozent Wertzuwachs in den vergangenen drei Jahren. Lediglich Aktienfonds, die sich auf Brasilien konzentrieren schnitten im betrachteten Zeitraum mit -5,7 Prozent schlechter ab als Fonds der Kategorie „Aktien China“.

12-Monats-Bilanz

Bei einer kurzfristigen Betrachtung von zwölf Monaten schneiden die Aktienfonds China deutlich besser ab. Die Durchschnittsrendite beträgt 13,8 Prozent. Zum Vergleich: „Aktien Russland“ verloren im gleichen Zeitraum durchschnittlich ein Prozent an Wert. „Aktien Indien“ erzielten jedoch auch in der zwölf-Monats-Betrachtung mit 20 Prozent eine bessere Durchschnittsperformance.

Die durchschnittliche Performanceverbesserung der Fondskategorie „Aktien China“ in den vergangenen zwölf Monaten lässt sich zum Teil auf die verstärkte Dynamik der chinesischen Konjunktur zurückführen. Diese wird durch die langsam wirkenden Reform- und Investitionsprogramme der chinesischen Regierung stimuliert.

Quelle: Scope Analysemitteilung.

Artikelbild: Wiki Commons. Nihongarden.
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Der Autor

Thorsten Cmiel

Thorsten Cmiel ist Chefredakteur von Investment Alternativen. Der studierte Ökonom ist seit über 15 Jahren als Finanzjournalist und Buchautor tätig.