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OECD-Wirtschaftsausblick: Unterschiedliche Aussichten

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30. Mai 2013

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OECD-Wirtschaftsausblick: Unterschiedliche Aussichten

Die Industrieländerorganisation OECD erwartet 2013 ein Wachstum von 3,1 Prozent und vier Prozent 2014. Für Europa sind die Ökonomen weniger optimistisch.

Größeres Wachstum sehen die OECD-Mitarbeiter in Schwellenländern voraus. Dort könnte die Wirtschaft 2013 um 5, 5 und 2014 um 6,2 Prozent aniehen. Für Europa wurde die Prognose nach unten korrigiert. Das steht im krassen Widerspruch zur deutschen Situation. Für 2014 erwarten die OECD-Prognostiker Vollbesäftung in Deutschland. Die OECD prognostizierte eine nach internationalen Standards berechnete Quote von etwa fünf Prozent – diese Grenze gilt als eine Art Vorstufe zur Vollbeschäftigung. Dafür soll das Bruttoinlandsprodukt 2014 um 2,0 Prozent wachsen, in diesem Jahr soll es nur um 0,3 Prozent zulegen.

Kommentar: Langfristig kommt Deutschland ohnehin an Beschäftigung für alle nicht mehr vorbei, denn die Demographie sorgt für immer weniger inländische Arbeitskräfte hierzulande. Längst raten Politstrategen dazu, eine Willkommenskultur in Deutschland zu schaffen, denn die deutschen Sicherungssysteme, wie das Rentensystem  sind aus eigener Kraft nicht mehr funktionstüchtig.

Genau wie die OE emfal auch die EU-Kommission am Mittwoch Deutschland höhere Löhne. So soll der Niedriglohnsektor so gestaltet werden, dass mehr reguläre Beschäftigungverhältnisse entstehen und die Löhne steigen können.

Ein schickes Tool bietet die OECD für den Vergleich von Wirtschaftsdaten.

 

Link zum Originalartikel der OECD.

Artikelbild: D. Richter. Online-Tool: OECD.
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Der Autor

Thorsten Cmiel

Thorsten Cmiel ist Chefredakteur von Investment Alternativen. Der studierte Ökonom ist seit über 15 Jahren als Finanzjournalist und Buchautor tätig.