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Monaco Funding stärkt jungen Sportlern den Rücken

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22. April 2014

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Monaco Funding stärkt jungen Sportlern den Rücken

Deutschland ist und bleibt eine Fußball-Nation. Auch dieses Jahr steht sportlich gesehen im Zeichen eines einzigen Ereignisses – der Fußball-WM. Andere Sportarten geraten schnell ins Abseits. Dabei gibt es sehr zahlreiche hoffnungsvolle Talente in Sportarten wie Tennis, Volleyball, Skispringen und vielen anderen. Um diesen jungen Sportlern eine Profi-Karriere zu ermöglichen, haben Maximilian Breböck und Norman Messina eine Crowdfunding-Plattform gegründet. Auf Monaco Funding stellen sich elf Sportler und Teams vor, die bereits einige Erfolge aufweisen können. Sie alle haben das Ziel, ganz groß zu werden. Um sie dabei zu unterstützen, kann man unterschiedliche Beträge spenden und bekommt sogar etwas dafür. Von Dankes-Post auf Facebook über ein signiertes Foto bis hin zur Präsentation des Logos des Sponsors bei Wettkämpfen ist alles dabei – je nachdem, wie hoch die Spende ist. Wir haben mit Dominik Gassmann von Monaco Funding über die Sportförderung in Deutschland und die Crowdfunding-Plattform gesprochen.

Herr Gassmann, werden junge Sporttalente in Deutschland ausreichend gefördert?

DominikGassmann

Dominik Gassmann

Das Wort „Förderung“ beinhaltet viele Aspekte. Wenn wir von der sportlichen und schulischen Förderung junger Talente sprechen, vor allem in Stützpunkten oder sogenannten Nachwuchsleistungszentren, dann denke ich, dass in Deutschland mehr als nur ausreichend und qualitativ auch sehr gut „gefördert“ wird. Der Knackpunkt ist, dass die Athleten mit Abschluss ihrer schulischen Ausbildung und dem damit oft einhergehenden sportlichen Übergang in den Seniorenbereich, das Profitum oft mit einer beruflichen Ausbildung bzw. dem Verdienen ihres Lebensunterhalts kombinieren müssen. Denn in der Regel können junge, aufstrebende Sportler zu Beginn ihrer Karriere nicht von den mithilfe des Sports verdienten Geldern leben, es sei denn diese sind im männlichen Profifußball zu Hause.

Welche Möglichkeiten haben junge Sportler, ihre Karriere zu finanzieren?

Befinden sich junge Sportler an diesem bereits genannten Knackpunkt, müssen die Athleten sich entscheiden, ob entweder die Profikarriere oder aber die berufliche Ausbildung im Vordergrund stehen soll. Einen Job zu haben, der finanzielle Sicherheit garantiert und gleichzeitig Sport professionell auf höchstem Niveau und mit maximalem Aufwand zu betreiben, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Deshalb müssen Talente, die sich für den Weg „Profi“ entscheiden, finanzielle Quellen erschließen, um überleben zu können. Hierfür kommen neben der elterlichen Unterstützung und einem geringen Zuschuss der Vereine und Verbände eigentlich nur private Sponsoren in Frage, die nicht gerade einfach zu finden bzw. überzeugen sind.

Wie funktioniert Monaco Funding?

Monaco Funding ist eine sogenannte Crowdfunding-Plattform, die ins Leben gerufen wurde, um junge und vielversprechende Profisportler zu unterstützen, die mit den bereits genannten Problemen zu kämpfen haben. Die Plattform vereint jeglichen Art von Unterstützern, ob Freunde, Familie, Firmen oder einfach nur Sportbegeisterte. Auf der Plattform sind aktuell 14 verschiedene Sportler zu sehen, die auf ihren jeweils eigenen Profilen große Einblicke in Charakter, Denkweise und Zukunftsvorstellung gewähren und somit jedem Förderer einen umfangreichen ersten Eindruck ermöglichen. Diese Eindrücke helfen den Förderern dann sich für einen Athleten zu entscheiden und diesen gezielt und individuell zu unterstützen. Wichtig zu erwähnen, ist, dass eine Förderung aller Athleten zu gleichen Teilen ebenso möglich ist, wie die Unterstützung eines „Lieblingsathleten“. Nach dieser Auswahl entscheidet sicher der Unterstützer dann für einen Förderbetrag, der für ihn angemessen erscheint, völlig egal ob 1€ oder 10.000€, und hilft damit dem jeweiligen Athleten seinen Zielen ein Stück näher zu kommen. Je nach Höhe der Summe erhält Jeder, der dies haben möchte, eine individuell von seinem Sportler ausgewählte Gegenleistung. Die verschiedenen Leistungskategorien können einfache Autogrammkarten, Sponsoringelemente oder aber auch ein persönliches Kennenlernen beinhalten.

Auch für die „Investingfans“ haben wir auf der Plattform spezielle Möglichkeiten eingebaut, um das Interesse möglichst vieler Leute zu wecken und somit keine Möglichkeit verstreichen zu lassen, um unseren Sportler wirklich weiterzuhelfen.

An welche Förderer wenden Sie sich hauptsächlich?

Wir wenden uns an Jeden, der sich für leidenschaftliche Sporttalente mit großen Zielen begeistern kann und daran interessiert ist, dass die deutsche Sportlandschaft, auch abseits des Männerfußballs, wächst und gedeiht. Nicht zuletzt seit der Gründung der Deutschen Sportlotterie, ins Leben gerufen von Spitzenathleten wie bspw. Robert Harting, ist die mangelnde Unterstützung deutscher Profisportler ein weitverbreitetes und ernstzunehmendes Thema!

Man ist im Grunde nicht Investor, sondern eher Spender oder auch Förderer, wie Sie sagen. So richtig lohnt es sich wohl für Unternehmen, deren Logo bei Wettkämpfen präsentiert wird. Wie ist bislang die Resonanz seitens der potentiellen Sponsoren?

In erste Linie geht es um das Funding und eben nicht das Investing, richtig. Wobei wir nach knapp drei Wochen Laufzeit auch schon zwei individuelle Investingvorschläge vorliegen haben. Da wir uns bisher noch in einer reinen Probephase befanden, was bedeutet, dass bisher lediglich persönliche Kanäle genutzt wurden, um die Idee publik zu machen, sind wir mit der bisher erreichten Fördersumme von 3.460€ durchaus zufrieden. Allerdings können wir damit allen 14 Sportlern natürlich noch nicht in der Art und Weise gerecht werden, wie wir uns das zum Ziel gesetzt hatten. Deswegen wird die Plattform ab jetzt auch offiziell präsentiert und promotet.

Welche Kanäle nutzen Sie, um finanzkräftige Förderer auf die Sportler aufmerksam zu machen?

Durch die beruflichen Erfahrungen und vergangenen Stationen aller Mitwirkenden bestehen natürlich viele persönliche Kontakte zu potentiell großen Förderern. Allerdings werden neben diesen, natürlich auch die allgemein bekannten Medien, wie bspw. Print und Social Media dazu genutzt werden, um möglichst viele Interessenten für diese Idee zu sensibilisieren.

Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg für Ihre Plattform!

Weitere Informationen: Monaco Funding-Website, Monaco Funding bei Facebook.

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Der Autor

Lena Ostrovskih