Thursday, Jul. 9, 2020

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[spoiler title=“ PARITÄT “ open=“0″ style=“2″]

Die Parität ist das Austauschverhältnis einer Währung zu einer gesetzlich festgelegten Bezugsgröße, das heißt zu einer bestimmten Menge Gold, Sonderziehungsrechten oder anderen Währungen (offizielle Parität). [/spoiler] [spoiler title=“ PERFORMANCE “ open=“0″ style=“2″]

Englisch bedeutet Performance Leistung. Bei der Kapitalanlage hat sich die Angabe der Performance als relative Größe, der Rendite, durchgesetzt. Meist wird die Rendite zur besseren Vergleichbarkeit auf eine Jahr bezogen. Man spricht auch von der Jahresrendite (p.a. = per annum) einer Kapitalanlage. [/spoiler] [spoiler title=“ PIP “ open=“0″ style=“2″]

Ein Pip ist die kleinste mögliche Preisänderung einer Währung. Dabei handelt es sich um die vierte Stelle hinter dem Komma – eine Kursbewegung des Euro von 1,4500 auf 1,4501 US-Dollar entspricht einem Pip. [/spoiler] [spoiler title=“ PIVOTPUNKT “ open=“0″ style=“2″]

Pivot Punkte sind bestimmte Interventionspunkte, die sich beispielsweise aus Kursen des Vortages berechnen lassen. An diesen Punkten lassen sich im Handelsverlauf häufig Zunahmen der Handelsdynamik (Momentum) feststellen. Der Hintergrund sind beispielsweise Verteidigungsmaßnahmen von Händler, die sich an diesen Punkten positioniert haben. [/spoiler] [spoiler title=“ POLITISCHES RISIKO “ open=“0″ style=“2″]

Insbesondere bei exotischen Währungen können bei Währungsengagements politische Entwicklungen eine Rolle spielen, die den Wechselkurs eines Landes verändert. Politisch weniger stabilen Länder müssen Anleihegläubigern meist höhere Zinsen für das größere politische Risiko bei der Kapitalanlage in dem Land zahlen. [/spoiler] [spoiler title=“ PORTFOLIO THEORIE “ open=“0″ style=“2″]

Die Moderne Portfolio Theorie wurde durch den Wirtschaftsprofessor und Nobelpreisträger Harry M. Markowitz entscheidend geprägt. Markowitz wies im Jahr 1953 theoretisch nach, dass ein gegebenes Aktienportfolio durch Beimischung einer Anleihe bei gleicher Renditeaussicht weniger riskant gestaltet werden kann. Der Gedanke war revolutionär, da man bis dahin der Meinung war, dass ein reines Aktienportfolio die größten Renditeaussichten verspreche. [/spoiler] [spoiler title=“ POSITIONSGRÖSSE “ open=“0″ style=“2″]

Der Bestimmung der maximalen Handelsgröße – der Positionsgröße – kommt beim Traden eine entscheidende Bedeutung zu. Erfahrene Trader riskieren nur einen begrenzten vor dem Trade festgelegten Teil ihres Kapitals in einem Handelsgeschäft. [/spoiler] [spoiler title=“ PRIVATE EQUITY “ open=“0″ style=“2″]

Unter dem Begriff Private Equity sammeln spezialisierte Gesellschaften bei privaten und institutionellen Anlegern außerbörsliches Eigenkapital. Unternehmen sollen zeitweise begleitet werden. Danach folgt bestenfalls der Kapital-Exit; zum Beispiel per Börsengang. [/spoiler]

[spoiler title=“ PROBLEM DER STUMMEN ZEUGNISSE “ open=“0″ style=“2″]

Bei der Betrachtung von Geschichte gehen viele Ereignisse verloren. Nur die Helden bleiben in unserer Erinnerung. Dadurch kommt es zu einer Verzerrung der Abläufe und Fehlinterpretationen. [/spoiler] [spoiler title=“ PRODUKTINFORMATIONSBLATT “ open=“0″ style=“2″]

Das Produktinformationsblatt soll Versicherungsnehmen über die wichtigsten Aspekte eines Versicherungsvertrags informieren und muss vor Vertragsabschluss überreicht werden. Es ist ein Instrument zur Transparenz im Finanzmarkt. Für andere Finanzprodukte sind ebenfalls Produktinformationsblättern vorgesehen. [/spoiler] [spoiler title=“ PROFIT-FAKTOR “ open=“0″ style=“2″]

Der Profit-Faktor einer Strategie ergibt sich als Produkt aus dem Hit-Ratio und der Payoff Ratio. Die Hit-Ratio wird auch als Treffequote bezeichnet. Dabei wird angegeben, wie häufig ein Trader mit seiner Handelsentscheidung einen Gewinn- in Relation zu einem Verlierer-Trade erzielt. Diesen Wert multipliziert man mit der Payoff-Ratio. Das ist die Relation von durchschnittlichem Gewinn zum durchschnittlichen Verlust. Der Profit-Faktor gibt Auskunft darüber, wie erfolgversprechend ein Handelssystem ist. Durch den Profit-Faktor werden völlig unterschiedliche Handelskonzepte vergleichbar. Trend-Trader benötigen nur eine relativ geringe Trefferquote, wenn sie in der Lage sind, größere Trends erfolgreich zu begleiten. Sie sammeln auf dem Weg zum Erfolgstrade gelegentlich kleine Verluste an. Ein Blick auf die reine Trefferquote genügt jedenfalls nicht zur Beurteilung eines Trading-Ergebnisses. [/spoiler] [spoiler title=“ PROTECTION “ open=“0″ style=“2″]

Im Verlaufe des Pokerspiels ist es oft wichtig, die eigene Hand durch einen hohen Einsatz zu schützen. Passives Spiel gibt anderen schwächeren Ausgangshänden die Chance, die eigene Hand zum möglichen Gewinn zu verbessern. An den Optionsmärkten ist es oft genauso wichtig, seine Gewinne mitzunehmen und einen kleinen Teil des Gewinns aufzugeben. [/spoiler] [spoiler title=“ PROVISION “ open=“0″ style=“2″]

Provisionen sind Rückvergütungen. In der Finanzbranche unterscheidet man nach den Gründen für die Provision in Abschlussprovision für den Vertragsabschluss und für die Betreuung des Kunden – Bestandsprovision. [/spoiler] [spoiler title=“ PROVISIONSVERMITTLUNG “ open=“0″ style=“2″]

Das Gegenstück zur interessenfreien Beratung: Das Vergütungsmodell Provisionsvermittlung sieht das Bezahlen via Produktgeber vor. Es ist nicht kostenlos, sondern weniger transparent und damit meist teurer als ein direktes Bezahlmodell. [/spoiler] [spoiler title=“ PUBLIKUMSFONDS “ open=“0″ style=“2″]

Ein Publikumsfonds ist ein Investmentfonds, der jedem Anleger grundsätzlich offen steht. Das Unterscheidet Publikumsfonds von geschlossenen Fonds. Typische Fondsklassen sind Aktien-, Anleihen-, Misch, Geldmarkt-, Branchen und Immobilienfonds. Es gibt noch eine Reihe von anderen Fondskategorien – hier sind Fondsgesellschaften sehr kreativ. [/spoiler] [spoiler title=“ PUT “ open=“0″ style=“2″]

Ein Put ist eine Option, die dem Käufer gegen Prämienzahlung das Recht einräumt, zu einem bestimmten Zeitpunkt ein bestimmtes Handelsobjekt (Underlying) zu einem bestimmten Preis an den Verkäufer der Option (Stillhalter) zu verkaufen. Put-Optionen werden an Terminbörsen wie der EUREX gehandelt. Put-Optionsscheine sind Retailprodukte, die ähnliche Rechte verbriefen, aber nicht an der Terminbörse gehandelt werden, sondern von speziellen Emittenten ausgegeben wurden. [/spoiler] [spoiler title=“ PYRAMIDING “ open=“0″ style=“2″]

Darunter verstehen Trader den Aufbau von Positionen zur Erweiterung einer bestehenden Position. Vorsicht: Ist eine Position im Verlust kann das fortgesetzte Pyramiding wie der sprichwörtliche „Griff in ein Messer“ wirken. [/spoiler] [spoiler title=“ QUARTALSBERICHT “ open=“0″ style=“2″]

Die Börsen fordern von bei ihnen gelisteten Unternehmen bestimmte Informationszyklen. Quartalsberichte sind die Folge davon. Unternehmen informieren viermal pro Jahr über den Lauf der Dinge in ihrem Umfeld. [/spoiler] [spoiler title=“ QUOTIERUNG “ open=“0″ style=“2″]

Die direkte Quotierung einer Währung gibt den Gegenwert eines gewissen Betrages ausländischer Währung (meist in 100 oder einer Einheit) in inländischer Währung an. Manche bezeichnen allgemein Kursfeststellungen als Quotierung.
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