Saturday, Feb. 22, 2020

Begriffe K

[spoiler title=“ KAPITALANLAGEKOSTEN“ open=“0″ style=“2″]

Als Kapitalanlagekosten im engeren Sinne bezeichnet man die Kosten auf Fondsebene, die durch die Handelsaktivitäten (Kauf und Verkauf von Wertpapieren) und durch das aktive Management (Research und Portfolio-Management) verursacht werden. [/spoiler]

[spoiler title=“ KAPITALERHÖHUNG“ open=“0″ style=“2″]

Eine Variante der Unternehmensfinanzierung durch Einsammeln weiteren Eigenkapitals. Dazu ist ein Beschluss der Hauptversammlung notwendig. Altaktionäre erhalten einen Ausgleich und können sich gemäß ihrem alten Anteil an dem besser kapitalisierten Unternehmen beteiligen. Dazu dient die Ausgabe von Bezugsscheinen und berichtigten Aktien (junge Aktien). Diese sind handelbar. [/spoiler]

[spoiler title=“ KAPITALGESELLSCHAFT“ open=“0″ style=“2″]

Technischer Begriff zur Unternehmensrechtsform: Anders als bei Personengesellschaften ist eine persönliche Haftung der Gesellschafter auf das eingezahlte oder noch einzuzahlende Kapital beschränkt. Aktionäre haben keine Nachschusspflicht. [/spoiler] [spoiler title=“ KAPITALHEBEL“ open=“0″ style=“2″]

Ein Kapitalhebel gibt an, wie stark sich der Einsatz von Fremdkapital auf das Eigenkapital auswirkt. Ein Beispiel: Bei einem Kapitalhebel von zehn bedeutet eine Kursbewegung von einem Prozent des Handelsobjektes einen Kapitalverlust von zehn Prozent des Eigenkapitals. Vorsicht ist geboten. Trader achten daher sehr genau auf den Einsatz kleiner Positionsgrößen. [/spoiler]

[spoiler title=“ KAPITALMARKT“ open=“0″ style=“2″]

Markt für langfristige Kapitalanlagen wie Aktien oder Anleihen. [/spoiler]

[spoiler title=“ KASSAMARKT“ open=“0″ style=“2″]

Am Kassamarkt werden Geschäfte sofort abgeschlossen und müssen in maximal zwei Tagen abgewickelt werden. Liegt die Fälligkeit weiter in der Zukunft, dann bezeichnet man das Handelsgeschäft als ein Termingeschäft. Der Kassamarkt ist zudem der tradionelle Handel an Börsen.[/spoiler]

[spoiler title=“ KAUFKRAFTPARITÄT“ open=“0″ style=“2″]

Die Purchasing Power Parity (englisches Synonym) ist das Ergebnis einer makroökonomischen Analyse. Untersucht und verglichen wird die Kaufkraft des Geldes in unterschiedlichen Regionen. Der Vergleich unterschiedlicher Währungsräume erfolgt über den Wechselkurs. Kosten Güter nach Wechselkursbereinigung in einem Währungsraum deutlich mehr oder weniger als in der anderen Region, dann kann man daraus Unter- und Überbewertungen ableiten. Hintergrund ist die These von der Preisgleichheit und der ständigen Arbitrage-Möglichkeit. Die PPP ist ein guter Theoriebaustein zur langfristigen Wechselkursprognose. [/spoiler]

[spoiler title=“ KICK BACK“ open=“0″ style=“2″]

Kick-back-Zahlungen sind Rückerstattungen. Im Finanzsektor erhalten Banken, Makler, Vertreter und Strukturvertriebe von den Produktgebern Provisionszahlungen für den Abschluss oder die Treue von Kunden. Der Bundesgerichtshof entschied im Dezember 2006, dass Vertriebsorganisationen verpflichtet sind, Anleger über solche Kickbacks zu informieren. [/spoiler]

[spoiler title=“ KIWI“ open=“0″ style=“2″]

Der Spitzname für den Neuseeland-Dollar (NZD). Der Begriff leitet sich vom neuseeländischen Wappentier ab (Kiwi) und nicht von der gleichnamigen Frucht. [/spoiler]

[spoiler title=“ KOMMANDITGESELLSCHAFT (KG)“ open=“0″ style=“2″]

Eine Kommanditgesellschaft kombiniert die Eigenschaften einer Kapital- und einer Personengesellschaft. Neben mit ihrer Einlage haftenden Kommanditisten gibt es voll haftende Komplementäre. In der Praxis gibt es Einschränkungen der Haftung, die dadurch erreicht werden, dass der Komplementär eine GmbH ist (GmbH & Co. KG). Es gibt auch die Version der KG a. A., der Kommanditgesellschaft auf Aktien. Borussia Dortmund nutzt dieses Konstrukt. [/spoiler]

[spoiler title=“ KONJUNKTUR“ open=“0″ style=“2″]

Die wirtschaftliche Entwicklung der Wirtschaft erfolgt nicht linear, sondern in Wellenbewegungen. Das sind die Konjunkturzyklen. [/spoiler]

[spoiler title=“ KONTRAHENT“ open=“0″ style=“2″]

In einem Devisengeschäft wird der Vertragspartner als Kontrahent bezeichnet. [/spoiler]

[spoiler title=“ KONVERGENZKRITERIEN“ open=“0″ style=“2″]

Bei der Euro-Einführung erfolgt ein Konvergenztest, der bestimmte Kriterien zwingend vorsieht:
1. Hoher Grad an Preisstabilität
2. Solide Finanzlage im öffentlichen Haushalt (Jahresdefizit und Verschuldungsquotient)
3. Stabile Wechselkursentwicklung gegenüber dem Euro (ERM II)
4. Konvergenz der langfristigen Kapitalmarktzinsen mit Zinsen in Euro-Ländern .[/spoiler]

[spoiler title=“ KONVERTIERBARKEIT “ open=“0″ style=“2″]

Die Konvertierbarkeit ist das uneingeschränkte Recht eine Währung in eine andere Währung zu tauschen. [/spoiler]

[spoiler title=“ KOSTEN“ open=“0″ style=“2″]

Betriebswirte haben einen Spleen und definieren Kosten gerne in Abgrenzung zu anderen Begriffen wie Ausgaben und Aufwand. In der einfachsten Version sind Kosten mit Preisen bewerteter (betrieblicher) Güterverzehr. Klingt blöd oder? Hilft auch nur Theoretikern. [/spoiler]

[spoiler title=“ KURS“ open=“0″ style=“2″]

Bezeichnung für den aktuellen Preis einer Währung im Verhältnis zu einer anderen Währung. Bei Aktien handelt es sich einfach um den vom Makler festgestellten oder einfach letzten Handelspreis. [/spoiler]

[spoiler title=“ KURSZUSATZ“ open=“0″ style=“2″]

Die Kurse werden von den Kursmaklern mit erläuternden Hinweisen ergänz: G bedeutet Geld (zu dem angegebenen Kurs lag gab es nur Nachfrage), B steht für Brief (zu diesem Kurs war nur Angebot vorhanden), exDiv bedeutet ohne Dividende, damit wird der erste Kurs nach einer Dividendenzahlung bezeichnet. Der Kurs wurde um den Wert der Dividende als Abschlag gekürzt. [/spoiler]

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