Saturday, Feb. 22, 2020

Begriffe A

[spoiler title=“ABFINDUNG“ open=“0″ style=“2″]

Im Unternehmenssektor spricht man von einer Abfindung, wenn eine Aktiengesellschaft (AG) zu mindestens 95 Prozent übernommen wurde. Gesetze fordern die AG dann auf, den verbliebenen freien Aktionären eine „angemessene“ Abfindung zu zahlen. Denkbar sind eine Geldabfindung oder Aktien des übernehmenden Unternehmens. Auch ein Mix ist häufig zu finden. Aktionäre spekulieren in der Regel auf einen Aufschlag auf die aktuellen Börsenkurse. Ein öffentliches Abfindungsangebot muss für alle Altaktionäre gleich hoch sein.[/spoiler] [spoiler title=“ABGELD“ open=“0″ style=“2″]

Disagio. Das ist der Abschlag auf den Nennwert einer Schuldverschreibung oder auf einen Darlehensbetrag. Bei Darlehen wird das Disagio manchmal als Damnum bezeichnet.[/spoiler] [spoiler title=“ABGELTUNGSSTEUER“ open=“0″ style=“2″]

Die deutsche Abgeltungssteuer erfasst Zinsen, Dividenden, Erträge aus Investmentfonds und aus Zertifikaten. Zum Abgeltungssteuersatz kommen der Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer. [/spoiler] [spoiler title=“ABS“ open=“0″ style=“2″]

Abkürzung für Asset Backed Securities – gesicherte Wertpapiere. [/spoiler] [spoiler title=“ABSCHLAG“ open=“0″ style=“2″]

Der Abschlag wird auch als Diskont, Disagio oder Deport eines Terminkurses gegenüber einem Kassakurs genannt. Der Terminkurs ist niedriger als der Kassakurs. Ein Abschlag ist auch eine Besonderheit bei Aktiennotierungen: Der Kurs einer Aktie wird zu Handelsbeginn am Auszahlungstag der Dividende (in der Regel ein Tag nach der Hauptversammlung) genau um die Höhe der ausgezahlten Dividende reduziert. Dieser „Kursverlust“ bei der Notierung des Wertpapiers nennt man Dividendenabschlag. [/spoiler] [spoiler title=“ABSCHLAGDIVIDENDE“ open=“0″ style=“2″]

Abschlagszahlung auf die jährliche Dividende. In den USA sind solche Abschlagdividenden üblicher als in Europa und Deutschland. [/spoiler] [spoiler title=“ABSOLUT-RETURN-ANSATZ“ open=“0″ style=“2″]

Der Absolut-Return-Ansatz verfolgt eine andere Idee als die Durchschnittsindustrie. Statt eines Nachbildens oder Orientierens an einem Vergleichsindex (Benchmark) versucht der Manager eines Absolut-Return-Konzeptes regelmäßige Kapitalerträge zu erwirtschaften. Das entspricht am ehesten dem Zinseszinseffekt. [/spoiler] [spoiler title=“ABZINSUNGSPAPIERE“ open=“0″ style=“2″]

Eine andere Variante der Gestaltung von Anleihen. Die jährliche Zinszahlung entfällt. Die Anleihen werden daher unter dem Nennbetrag ausgegeben, der den Rückzahlbetrag angibt. Der Bundesschatzbrief Typ B ist ein Abzinsungspapier. Eine andere Version ist der Zerobond. [/spoiler] [spoiler title=“ABSICHERUNG (HEDGING)“ open=“0″ style=“2″]

Durch den Kauf oder Verkauf einer fremden Währung oder eines anderes anderen Handelsobjektes sichert sich der Anleger gegen eine aus seiner Sicht negative Kursentwicklung ab. Die Absicherung oder das „Hedging“ erfolgt beispielsweise aus Gründen der besseren Kalkulierbarkeit von Preisen durch Import- und Exportunternehmen. Hedging kann auch zur Wechselkursabsicherung eines Wertpapierportfolios erfolgen. [/spoiler] [spoiler title=“ABWERTUNG“ open=“0″ style=“2″]

Die Veränderung des Wechselkurses einer Währung erfolgt bei Wechselkursen am Devisenmarkt im freien Spiel der Kräfte. Greift ein anderer Marktteilnehmer wie eine Zentralbank oder ein Staat in den Mechanismus ein, dann kann man von Ab- oder Aufwertung sprechen. Eine Abwertung liegt vor, wenn der Wechselkurs zu einer anderen Währung so manipuliert wird, dass zukünftig für die gleiche Menge ausländischer Währung mehr eigene Währungseinheiten bezahlt werden müssen. [/spoiler] [spoiler title=“AD-HOC-MELDUNGEN“ open=“0″ style=“2″]

Als Ad-hoc-Meldungen bezeichnet man Pflichtveröffentlichungen von börsennotierten Aktiengesellschaften. Meldepflichtig sind sämtliche Informationen, welche den Kurs eines Wertpapiers maßgeblich beeinflussen können. Beispiele sind Personalveränderungen im Vorstand, Übernahmen und natürlich Gewinnwarnungen. Aktiengesellschaften unterliegen der Ad-hoc-Publizitätspflicht. [/spoiler] [spoiler title=“AD-HOC-PUBLIZITÄTSPFLICHT“ open=“0″ style=“2″]

Mit Ad-hoc-Publizitätspflicht ist die Verpflichtung börsennotierter Unternehmen gemeint, sämtliche Informationen unverzüglich zu veröffentlichen, die den Kurs der eigenen Wertpapiere maßgeblich beeinflussen könnten. Durch die Ad-hoc-Publizität soll der Missbrauch von Insiderkenntnissen bekämpft werden. [/spoiler] [spoiler title=“ADS“ open=“0″ style=“2″]

Abkürzung für American Depository Share. Amerikanische Variante von Anteilsscheinen. [/spoiler] [spoiler title=“AGIO“ open=“0″ style=“2″]

Als Aufgeld oder Agio bezeichnet man einen Preisaufschlag auf den Nennwert eines Wertpapiers. Dieser Aufschlag kann in prozentualen oder in absoluten Beträgen ausgedrückt sein. Das Agio und der Nennwert des gekauften Wertpapiers ergeben dann dessen Ausgabepreis. Bei Investmentfonds kennt man das Agio als Ausgabeaufschlag. [/spoiler] [spoiler title=“AKKUMULATION“ open=“0″ style=“2″]

Ein Scherz(?), denn der Ursprung des Begriffs ist aus der klassischen ökonomischen Lehre und dem Marxismus bekannt. Sprechen Analysten vom akkumulieren von Aktien, sie meinen damit, man solle die Aktienposition ausweiten. [/spoiler] [spoiler title=“AKQUISITION“ open=“0″ style=“2″]

Als Akquisition bezeichnet man den Kauf eines ganzen Unternehmens oder von Unternehmensteilen. Eine Akquisition ist im Börsenumfeld eine Umschreibung für eine freundliche Unternehmensübernahme. Das Gegenstück ist eine feindliche Übernahme oder der „Takeover“. [/spoiler] [spoiler title=“AKTIE“ open=“0″ style=“2″]

Eine Aktie ist ein Papier – ein so genanntes Wertpapier. Aktie sind Inhaberpapiere, die den Inhaber mit bestimmten Rechten ausstatten – in diesem Fall am Grundkapital eines Unternehmens. Die vornehmsten Rechte des Aktionärs sind die Teilnahme an der Hauptversammlung und das Recht dort abzustimmen. Etwas antiquiert sind Vorzugsaktien: Deren Besitzer erhalten eine höhere Rendite, sind aber ohne Stimmrecht ausgestattet. [/spoiler] [spoiler title=“AKTIENANALYSE“ open=“0″ style=“2″]

Die Aktienanalyse dient der Bewertung von Chancen und Risiken einer Geldanlage in Aktien. Es gibt zwei grundsätzliche Konzepte dabei: den fundamentalen Ansatz und die technische Analyse. [/spoiler] [spoiler title=“AKTIENANLEIHE“ open=“0″ style=“2″]

Engl. Convertible Bond. Aktienanleihen sind Zwitterprodukte mit jährlicher Verzinsung und einer Aktienausstattung, welche den Wert des Papiers an den Kurs der Aktie koppelt. Am Ende der Laufzeit kann der Emittent (Herausgeber des Papiers, das Unternehmen) ein Wahlrecht wahrnehmen und einen Nominalbetrag plus Zinsen oder eine zuvor festgelegte Zahl von Aktien plus Zinsen auszahlen. [/spoiler] [spoiler title=“AKTIENLEIHE“ open=“0″ style=“2″]

Fachbegriff für ein Geschäft unter Brokern und Vermögensverwaltern. Der Broker erhält die zeitweise Verfügungsgewalt über ein Wertpapier. Der Vermögensverwalter erhält dafür eine Gebühr. Beim Shorten von Aktien benötigen die Trader Liefergarantien ihres Brokers, die dieser so sichert. Insgesamt ist dieses Geschäft absurd, denn der Verleiher ermöglicht dem Leiher bei einigen der Geschäfte gegen die Aktie zu spekulieren.[/spoiler] [spoiler title=“AKTIENBUCH“ open=“0″ style=“2″]

Klingt antiquiert, ist aber ein anderes Konzept: Bei Ausgabe von Namensaktien müssen die Aktionäre mit vollem Namen, Anschrift und Beruf in das Aktienbuch eingetragen sein. Jeder Aktionär darf das Aktienbuch einsehen. [/spoiler] [spoiler title=“AKTIENFONDS“ open=“0″ style=“2″]

Das ist ein Investmentfonds, der das Geld der Anleger (überwiegend) in Aktien oder aktienbasierte Wertpapiere investiert. [/spoiler] [spoiler title=“AKTIENGESELLSCHAFT (AG)“ open=“0″ style=“2″]

Das ist eine Rechtsform, wie ein Unternehmen verfasst werden kann. Die AG besitzt eine eigene Rechtspersönlichkeit. Organe der Aktiengesellschaft sind der Vorstand (Lenkung), der Aufsichtsrat (Aufsicht) und die Hauptversammlung (Konstitution). [/spoiler] [spoiler title=“AKTIENINDEX“ open=“0″ style=“2″]

Ein Aktienindex ist eine Kunstzahl, die eine Entwicklung eines Aktienmarktes nachzeichnet. Die verschiedenen Indizes sollen Investoren Orientierung bieten und ermöglichen das Entwickeln spezieller Produkte. Wichtige Indizes sind beispielsweise der DAX, der MDAX, der TecDax, der Dow Jones, der S&P 500 und der NIKKEI-Index. Die Indizes dienen vielen Marktteilnehmern als so genannte Benchmarks (Vergleichsindizes). Das hat den Vorteil, dass man sich sogar negative Wertentwicklungen schönreden kann. [/spoiler] [spoiler title=“AKTIENKAPITAL“ open=“0″ style=“2″]

Damit war ursprünglich das Grundkapital einer Aktiengesellschaft (AG) gemeint. Inzwischen sind häufig Stückaktien im Umlauf. Für den Aktionär ist das weitgehend egal. [/spoiler] [spoiler title=“AKTIENKURS“ open=“0″ style=“2″]

Der Aktienkurs ist der Handelspreis einer Aktie an einer Börse. [/spoiler] [spoiler title=“AKTIENOPTION“ open=“0″ style=“2″]

Damit ist das verbriefte Recht gemeint, eine Aktie zu einem bestimmten Kurs in einem bestimmten Zeitraum kaufen oder verkaufen zu können. An der Terminbörse EUREX werden Optionen gehandelt. Banken und Investmenthäuser bieten Kunden eigene Konstrukte an oder verkaufen Retailprodukte, wie Zertifikate, die ähnliche Strukturen nutzen, aber Nachteile zu Profiprodukten aufweisen. Wer solche Derivate handeln will, der muss die Termingeschäftsfähigkeit vorweisen. Derivate nutzen Kapitalhebel (Leverage) und weisen höhere Ertragschancen als andere Wertpapiere auf; bei unvorsichtigem Einsatz können Derivate zum Totalverlust führen. [/spoiler] [spoiler title=“AKTIENRÜCKKAUF“ open=“0″ style=“2″]

Aktiengesellschaften dürfen eigene Aktien an der Börse zurückkaufen, wenn sie die Erlaubnis der Hauptversammlung dazu haben. Aktienrückkäufe werden aus unterschiedlichen Gründen durchgeführt und führen in der Regel zu Aktienkurssteigerungen. Durch den Rückkauf kann die Gesellschaft so Kapital an die Aktionäre, die das Unternehmen künftig mit weniger anderen Aktionären teilen müssen, zurückzahlen. [/spoiler] [spoiler title=“AKTIENSPLIT“ open=“0″ style=“2″]

Ein Aktiensplit dient der Aufteilung von Aktien in zwei oder mehrere Aktien. Dadurch soll der Kurs der Aktie an der Börse optisch günstiger erscheinen. An den Eigentumsverhältnissen ändert sich nichts, da die Altaktionäre eine höhere Anzahl an Aktien in ihr Depot gebucht bekommen. Der Reverse Split verfolgt die gegenteilige Idee: So sollen die Aktien (sagen wir Pennystocks) optisch teurer wirken. Beide Maßnahmen sind reine Kosmetik und wenn einem Vorstand nicht mehr zur Kurspflege einfällt, dann ist eher Vorsicht angesagt. [/spoiler] [spoiler title=“AKTIONÄR“ open=“0″ style=“2″]

Die Inhaber der Aktien (die Anteilseigner oder Eigentümer einer Aktiengesellschaft) bezeichnet man als Aktionäre. Sie stellen einmalig beim Börsengang oder bei der Gründung dem Unternehmen das benötigte Grundkapital zur Verfügung und erhalten dafür im Gegenzug Informationsrechte, Anrecht auf Gewinnbeteiligung und weitere Mitspracherechte. [/spoiler] [spoiler title=“AKTIVA“ open=“0″ style=“2″]

Ein Begriff aus der Bilanzsicht: sämtliche Vermögenswerte eines Unternehmens. [/spoiler] [spoiler title=“ALL-INN“ open=“0″ style=“2″]

Ein Spieler setzt seine sämtlichen Spielchips. Beim No-Limit-Poker ist das eine sehr aggressive taktische Variante. Ein Anleger, der nur auf ein Wertpapier setzt, der ist in einer ähnlichen Situation. [/spoiler] [spoiler title=“ALL-TIME-HIGH“ open=“0″ style=“2″]

Ein All-Time-High ist der höchste Preis, der historisch für ein Wertpapier oder einen Index gemessen wurde. [/spoiler] [spoiler title=“ALTERNATIVE INVESTMENT“ open=“0″ style=“2″]

Genau was man erwartet:Solche AI-Konzepte gehen die Kapitalanlage anders an als die Publikumsfonds. Anders sind die eingesetzten Strategien, die Instrumente der Kapitalanlage und gelegentlich auch die Märkte. [/spoiler] [spoiler title=“AM GELD (AT THE MONEY)“ open=“0″ style=“2″]

Aus der Derivate-Welt: Es geht um das Verhältnis des aktuellen Kurs eines Basiswertes und dem vereinbartem Ausübungspreis (Basispreis). Ein Optionsschein ist „am Geld“, wenn der Basispreis und der aktuelle Preis des Basiswertes identisch oder beinahe identisch sind. [/spoiler] [spoiler title=“AMERICAN DEPOSITORY RECEIPT (ADR)“ open=“0″ style=“2″]

Das ist ein von einer amerikanischen Bank ausgegebener Hinterlegungsschein für ausländische Aktien. [/spoiler] [spoiler title=“AMERICAN DEPOSITORY SHARE (ADS)“ open=“0″ style=“2″]

„Aktienersatzscheine“, die das Handeln von Stammaktien ausländischer Unternehmen an der amerikanischen New York Stock Exchange und der NASDAQ ermöglichen. [/spoiler] [spoiler title=“AMERIKANISCHE OPTION“ open=“0″ style=“2″]

Derivate-Welt: Der Typ amerikanischer Optionen kann während der Laufzeit der Option ausgeübt werden. Das unterscheidet den amerikanischen vom europäischen Typ. [/spoiler] [spoiler title=“AMEX“ open=“0″ style=“2″]

Abkürzung für American Stock Exchange. [/spoiler] [spoiler title=“AMTLICHER MARKT“ open=“0″ style=“2″]

Ehemals öffentlich-rechtliches Zulassungssegment für Wertpapiere, das inzwischen vom Regulierten Markt abgelöst wurde. In dem Segment werden hohe Anforderungen an die Unternehmen bezüglich der Transparenz gestellt. [/spoiler] [spoiler title=“ANFANGSKURS“ open=“0″ style=“2″]

Der Anfangs- oder Eröffnungskurs ist der erste Kurs eines Wertpapiers an einem Börsentag. [/spoiler] [spoiler title=“ANLAGEKLASSE“ open=“0″ style=“2″]

Aktien und Anleihen sind unterschiedliche Anlageklassen. Anlageklassen unterscheiden sich von der Konstruktion und den Bestimmungsfaktoren der Wertentwicklung. Weitere Anlageklassen sind beispielsweise Private Equity, Währungen (Forex), Rohstoffe oder Immobilien. [/spoiler] [spoiler title=“ANLAGESTRUKTUR“ open=“0″ style=“2″]

Als Anlagestruktur bezeichnet man die Zusammensetzung Vermögenswerte eines Depots. [/spoiler] [spoiler title=“ANLEIHE“ open=“0″ style=“2″]

Die Anleihe ist ein umfassender Begriff für festverzinsliche Wertpapiere. Synonyme sind Rentenpapiere oder Bonds. Anders als bei Aktien beteiligt sich der Anleger über Anleihen nicht am Unternehmensvermögen, sondern er stellt einem Unternehmen sein Kapital lediglich zeitlich befristet zur Verfügung. Je nach Emittent unterscheidet man Staatsanleihen und Industrieanleihen. Pfandbriefe der Hypothekenbanken werden auch als Hypothekenanleihen bezeichnet. Bei einer festverzinslichen Anleihe wird der Zinssatz über die gesamte Laufzeit nicht verändert im Gegensatz zur variablen Anleihe. Eine Anleihe muss nicht, kann aber börsennotiert sein. [/spoiler] [spoiler title=“ANLEIHEMARKT“ open=“0″ style=“2″]

Der Anleihemarkt ist der virtuelle Ort an dem Anleihen an der Börse gehandelt werden. Im Gegensatz zum Aktienmarkt werden oft nur wenige Kurse pro Tag festgestellt. Zu diesem Kurs werden dann die meisten vorhandenen Kauf- und Verkaufsaufträge abgewickelt. [/spoiler] [spoiler title=“ANTEILSEIGNER“ open=“0″ style=“2″]

Ein Anteilseigner ist eine Person, die Anteile an einem Unternehmen hält. [/spoiler] [spoiler title=“ANTEILSWERT“ open=“0″ style=“2″]

Der euphemistische Begriff kommt aus Wert der Geldanlage in Fonds. Das Vermögen des gesamten Fonds geteilt durch die Anzahl der ausgegebenen Anteile ergibt den Wert jedes Anteils. Fondsanleger kennen diesen Anteilswert als Rücknahmepreis. [/spoiler] [spoiler title=“ANTIZYKLISCHE AKTIE“ open=“0″ style=“2″]

Man unterscheidet antizyklische und zyklische Aktien. Die Unterscheidung zielt ab auf die Ergebnisabhängigkeit des Unternehmens von der Konjunktur. Typische Antizykler sind Versorger, Pharmaunternehmen und Banken. Zykler sind Industrie- und Chemieaktien. [/spoiler] [spoiler title=“ASK“ open=“0″ style=“2″]

Vom Englischen to „ask“ = fragen. Bezeichnung für den Briefkurs, zum dem Wertpapiere zum Verkauf stehen. Das Gegenstück ist der Bid- oder Geldkurs. [/spoiler] [spoiler title=“ASSET BACKED SECURITIES(ABS)“ open=“0″ style=“2″]

ABS sind forderungsbesicherte Wertpapiere. [/spoiler] [spoiler title=“ASSET“ open=“0″ style=“2″]

Bankersprech: Ein Asset ist eine Vermögensposition. [/spoiler] [spoiler title=“ASSET ALLOCATION“ open=“0″ style=“2″]

Bankerdeutsch: Hört sich angeblich besser an als Aufteilung des Vermögens. Als Asset Allocation bezeichnet man die Vermögensstrukturierung. Sie befasst sich mit der theoretischen Frage, mit welchen prozentualen Anteilen unterschiedliche Anlagenklassen in einem optimal strukturierten Portfolio vertreten sein sollten. [/spoiler] [spoiler title=“AUFSCHLAG“ open=“0″ style=“2″]

Man spricht auch von Aufgeld, Agio oder Report eines Terminkurses gegenüber dem Kassakurs genannt. Der Terminkurs ist in diesem Fall höher als der Kassakurs. [/spoiler] [spoiler title=“AUFSICHTSRAT“ open=“0″ style=“2″]

Das Kontrollorgan einer Aktiengesellschaft. Bestellt den Vorstand und kontrolliert ihn. [/spoiler] [spoiler title=“AUSBRUCH“ open=“0″ style=“2″]

Verlässt ein Kurs seine vorherige Trading Range (Kurszone), dann spricht man von einem (Kurs-)Ausbruch. Auf solche Ausbrüche warten viele Trader, um die an bestimmten Kursmarken (Pivot-Punkte) die einsetzende Dynamik einer Kursbewegung zu nutzen. [/spoiler] [spoiler title=“AUTOMATISCHES HANDELSSYSTEM“ open=“0″ style=“2″]

Als automatische Handelssysteme bezeichnet man in der Regel Handelslogiken, die von einer Softwarelösung gesteuert werden. Typische Handelssysteme für die FX- und Rohstoff-Märkte sind typischerweise Trendfolgesysteme. [/spoiler] [spoiler title=“ANKERWÄHRUNG“ open=“0″ style=“2″]

Eine Ankerwährung bezeichnet in einem System fixer Wechselkurse die Leitwährung, zu der sämtliche anderen Mitgliedswährungen ihre Parität festlegen. [/spoiler] [spoiler title=“ARBITRAGE“ open=“0″ style=“2″]

Bei der Arbitrage nutzt der Trader eine Kursdifferenz für identische Wertpapiere auf verschiedenen Märkten aus wobei am Teilmarkt mit niedrigeren Kursen gekauft und an dem mit höheren Preisen verkauft wird. In der heutigen Zeit weltweiter Echtzeit-Handelsgeschäfte sind Möglichkeiten zur Arbitrage selten geworden. [/spoiler] [spoiler title=“AUFGELD“ open=“0″ style=“2″]

Deutsche Bezeichnung für Agio. Das bedeutet in der Finanzwelt, dass der Kunde mehr zahlen muss als den Anlagebetrag. [/spoiler] [spoiler title=“AUKTION“ open=“0″ style=“2″]

Ein Handelsmechanismus an einer Börse. Sämtliche vorliegenden Orders werden in einem Orderbuch zusammengeführt, um einen maximalen Umsatz zu generieren. [/spoiler] [spoiler title=“AUS DEM GELD (OUT OF THE MONEY)“ open=“0″ style=“2″]

Derivate-Welt: Die Beschreibung des Verhältnisses von aktuellem Kurs des Basiswertes und des vereinbartem Ausübungspreis der Basis: Ein Optionsschein oder eine Option ist „aus dem Geld“, wenn dessen Ausübungspreis im Falle eines Calls über dem aktuellen Kurs des Basiswerts liegt. Kleine Ergänzung: Ein solcher Optionsschein hat einen inneren Wert von Null. [/spoiler] [spoiler title=“AUSFUHREN“ open=“0″ style=“2″]

Ein anderer Begriff für Exporte einer Volkswirtschaft. [/spoiler] [spoiler title=“AUSGABEAUFSCHLAG“ open=“0″ style=“2″]

Der Ausgabeaufschlag wird bei Kauf eines offenen Investmentfonds (Synonym: Publikumsfonds) fällig und ist vom Käufer zu bezahlen. Das vereinnahmte Geld fließt als Provision an den Vermittler. [/spoiler] [spoiler title=“AUSLANDSANLEIHEN“ open=“0″ style=“2″]

Auslandsanleihen sind festverzinsliche Wertpapiere, die von inländischen Schuldnern in ausländischer Währung emittiert werden. Daraus resultieren Währungsrisiken. [/spoiler] [spoiler title=“AUSSERBÖRSLICHER WERTPAPIERHANDEL“ open=“0″ style=“2″]

Wertpapiere müssen nicht unbedingt über eine Börse gehandelt werden. Der bekannteste Begriff, der das ebenfalls ausdrückt, ist der OTC-Handel (over the counter). [/spoiler] [spoiler title=“AUSSIE“ open=“0″ style=“2″]

Der Aussie ist der Währungsspitzname für den australischen Dollar (AUD). [/spoiler] [spoiler title=“AUSÜBUNG“ open=“0″ style=“2″]

Derivate-Welt: Optionsscheine oder Optionen verbriefen Rechte, die ausgeübt werden können. [/spoiler]

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