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FUNDSTERS startet Crowdfunding-Plattform

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13. November 2012

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FUNDSTERS startet Crowdfunding-Plattform

FUNDSTERS will mit seiner universellen Crowdfunding-Plattform Gründer, Projekte und Ideen mit Investoren und Unterstützern zusammenbringen.

Mit Fundsters startet nach eigener Aussage die europaweit erste universelle Crowdfunding-Plattform. Ob Gründer, Projektinitiator oder Ideenentwickler – Fundsters ermöglicht Crowdfunding (zu deutsch: Schwarmfinanzierung) ohne Beschränkung auf einzelne Branchen, Interessensgebiete oder Finanzierungsvolumen. Es gibt Marktteilnehmer, die zwischen Crowdfunding und Crowdinvesting unterscheiden (siehe Interview mit Guido Sandler von Bergfürst).

Crowdfunding für Ideen

Markus Brütsch

»Crowdfunding muss auch in Deutschland nicht wie bisher auf einzelne Branchen und Nischen reduziert bleiben. Diese Form der Kapitalbeschaffung ist die moderne Alternative zur klassischen Bankfinanzierung und zwar für jeden, der an den Erfolg einer Idee glaubt« meint Markus Brütsch, Mitgründer und CEO von Fundsters.

Brütsch weiter: »Fundsters ist offen für alle, die eine Idee oder ein Projekt realisieren wollen. Die Bandbreite reicht dabei vom Gründer oder jungen Unternehmen über Produktentwickler und Kreativprojekte bis hin zum Förderverein des Kindergartens, der Geld für einen Spielplatz benötigt.«

Crowdfunding als alternative Finanzierungsform

Ein Blick in die Vereinigten Staaten belegt das Potenzial von Crowdfunding: Dort wurden 2011 Projekte mit einem Gesamtvolumen von schätzungsweise 900 Millionen US-Dollar online „gefundet“. Für 2012 wird in der Branche weltweit mit einer Verdopplung dieses Volumens gerechnet. Im Vergleich zu den bewegten Gelder in den USA steht Crowdfunding in Deutschland noch am Anfang seiner Entwicklung.

»Wir wollen mit Fundsters dazu beitragen, dass Crowdfunding hierzulande in der breiten Öffentlichkeit ankommt und nicht mehr nur als Finanzierung in der Nische wahrgenommen wird« fomuliert Brütsch den Anspruch der Gründer.

Was FUNDSTERS bietet

Wer sich über Fundsters finanziell engagieren möchte, dem bietet die Crowdfunding-Plattform zwei Möglichkeiten. Zum einen sind renditeorientierte Investitionen als stille Beteiligung möglich, zum anderen lassen sich Projekte finanziell unterstützen, die als Gegenleistung projektbezogene Vorteile bieten (zum Beispiel Rabatte oder Vorkaufsrechte).

Auch eine monetäre Unterstützung von nicht kommerziellen Projekten sieht die Plattform vor; dabei kann es als Dankeschön ideelle Werte wie zum Beispiel Widmungen oder Fotos geben. Solche Projekte laufen unter dem Stichwort Projekt 8. Hinter Projekt 8 verbirgt sich ein gemeinnütziges Spendenprojekt, das durch die Plattformbeteiber initiert ist und durch ihre Nutzer finanziert wird. Bei jeder Investition und jeder finanziellen Unterstützung haben User („Fundster“ genannt) die freiwillige Möglichkeit, ab 1 Euro oder mehr an das Projekt 8 zu spenden.

Auf der Website ist der aktuelle Spendenstand jederzeit transparent einsehbar. Am Ende jedes Jahres entscheidet die FUNDSTERS-Community per Online-Abstimmung, welchem gemeinnützigen Projekt das Spendenvolumen zukommen soll; ohne Abzüge oder Verwaltungskosten.

BaFin-Lizenz

Bei hohem Kapitalbedarf bietet Fundsters einen Vorteil gegenüber vielen anderen Plattformen: Eine BaFin-Lizenz ermöglicht dem Unternehmen in Deutschland Investitionen über 100.000 Euro hinaus zu finanzieren. Das ist insofern ein Vorteil, da nach Schätzungen des Bundeswirtschaftsministeriums etwa 45 Prozent aller Gründerprojekte einen Finanzbedarf von 100.000 Euro und mehr aufweisen.

Die Finanzaufsicht BaFin hat Informationen zum Crowdfunding herausgegeben.

Tools

Fundster bietet zahlreiche typische Community-Features zum intensiven Gedankenaustausch zwischen den Usern. So erhalten Projektstarter neben der Finanzierungsmöglichkeit schon früh Feedback von der Community und gewinnen Anhänger und potenzielle Kunden. Bei der Suche nach Projekten hilft Fundster durch geografische, thematische und andere Suchfunktionen.

Das Überweisen von Geld wird über verschiedene Zahlsysteme angeboten und treuhänderisch durch die Fidor Bank AG abgewickelt, die ihr Payment-System speziell auf die Bedürfnisse des Crowdfunding zugeschnitten hat. User der Plattform müssen keine Mitgliedsbeiträge zahlen. Kosten fallen für Starter nur im Erfolgsfall als festgelegter Prozentsatz an.

Über Fundsters

Fundsters wurde im November 2012 gelauncht und ist die erste Crowdfunding-Plattform in Deutschland, die offen für Finanzierungsprojekte aller Art ist. Das Portal ermöglicht die Realisierung sowohl renditeorientierter Investitionen als auch finanzieller Unterstützung im Austausch von Gegenleistungen oder ideelle Anerkennung und somit eine sachgerechte und individuelle Projektfinanzierung. Als erste Plattform in Deutschland ermöglicht Fundsters auch Investitionsvolumen über 100.000 Euro. Zudem garantiert Fundsters die Kosten für den Zahlungsverkehr. Umfangreiche Community Features erhöhen die Reichweite der Aufmerksamkeit für die einzelnen Projekte und ermöglichen einen gezielten Austausch zwischen den Usern bis ins lokale Umfeld.

Zur Homepage.

In einem umfangreichen FAQ bietet Fundsters Antworten auf viele Fragen.

Wer die Menschen hinter Fundsters sehen will, der findet hier eine Möglichkeit. Durch Bewegen der Maus kann man sie dann sogar zum Lachen bringen.

Artikelbild: Logo FUNDSTERS.
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Der Autor

Thorsten Cmiel

Thorsten Cmiel ist Chefredakteur von Investment Alternativen. Der studierte Ökonom ist seit über 15 Jahren als Finanzjournalist und Buchautor tätig.