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Arbeitslosenzahl in Deutschland über drei Millionen

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31. Januar 2013

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Arbeitslosenzahl in Deutschland über drei Millionen

In der Winterpause stieg die Zahl der arbeitslosen Menschen saisonal bedingt um 298.000 auf 3.138.000. Aber es gibt auch Positives: im Vorjahr war dieser Effekt stärker ausgeprägt.

Eine Zunahme der Arbeitslosigkeit im Januar sei üblich, meint die Bundesagentur. Positiv: Der Anstieg fiel im Januar sogar schwächer aus als in den vergangenen Jahren. Saisonbereinigt ging die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat um 16.000 zurück. Im Vergleich zum Vorjahr waren 54.000 Menschen mehr arbeitslos gemeldet.

Die Zahl der Bezieher von Arbeitslosengeld II in der Grundsicherung (SGB II) lag im Januar bei 4.375.000. Januar 2012 war dies ein Rückgang von 94.000 Personen. 8,1 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter gelten damit als hilfebedürftig. In der Grundsicherung waren 2.017.000 Menschen arbeitslos gemeldet, das sind 56.000 weniger als im Vorjahr. Dass ein Großteil der Arbeitslosengeld II-Bezieher nicht arbeitslos gemeldet ist, liegt laut Bundesagentur für Arbeit daran, dass diese Personen erwerbstätig sind, kleine Kinder betreuen, Angehörige pflegen oder sich noch in der Ausbildung befinden.

Die nach dem internationalen ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit betrug im Dezember 2,25 Millionen und die Erwerbslosenquote lag bei 5,3 Prozent. Die Zahlen nach dem ILO-Konzept fallen grundsätzlich niedriger aus, da diesem andere Kriterien zugrunde liegen.

Wie misst man eigentlich Arbeitslosigkeit?

Zur Originalmeldung.

Artikelbild: Pressefoto Bundesagentur Nürnberg.

 

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Der Autor

Thorsten Cmiel

Thorsten Cmiel ist Chefredakteur von Investment Alternativen. Der studierte Ökonom ist seit über 15 Jahren als Finanzjournalist und Buchautor tätig.