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SpardaSurfSafe bringt Live-Hacking-Vorträge nach Friedrichshafen

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3. November 2017

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SpardaSurfSafe bringt Live-Hacking-Vorträge nach Friedrichshafen

Jugendliche sind heutzutage fest mit ihrem Handy verwachsen. Kaum legen sie es aus der Hand, besteht die Gefahr, etwas zu verpassen. Ob Facebook, WhatsApp, Instagram oder Snapchat – entweder man ist dabei oder man existiert nicht. Doch im schönen neuen Informationszeitalter sind Jugendliche ständig Gefahren durch Cyber-Kriminalität ausgesetzt – selbst bei vermeintlich harmlosen Apps. Das Problem: Von wem sollen sie den Umgang mit den Neuen Medien lernen? Viele Eltern kennen sich in diesem Bereich nicht so gut aus und in den Schulen gibt es nur selten Cyber-Spezialisten, die aufklären könnten. Zumindest normalerweise, denn die Initiative SpardaSurfSafe zeigt Schülern, Eltern und Lehrern in spannenden Live-Hacking-Vorträgen, wie man sicher im Netz unterwegs ist.

Nach Stationen in ganz Baden-Württemberg gastiert SpardaSurfSafe, ein Projekt der Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg, erstmals in Friedrichshafen. Vom 07. bis 09. November 2017 werden rund 6.000 Schüler in der Bodenseesporthalle an den Event-Vorträgen mit Profi-Hacker Erwin Markowsky teilnehmen. Sie erfahren, wie leicht man Opfer von Cyber-Kriminellen werden kann. Doch nicht nur die Schüler sollen neue Einblicke gewinnen, auch Eltern sind eingeladen, etwas dazuzulernen. Mit den Live-Hacking-Vorträgen für die Schüler am Vormittag und den passenden Abendveranstaltungen für Eltern und interessierte Erwachsene hat die Initiative ein Konzept entwickelt, das sehr gut funktioniert.

Bereits seit einigen Jahren führt Referent Erwin Markowsky die SpardaSurfSafe-Vorträge durch. Markowskys Erfolgsrezept für gebannte Zuhörer: Eine kleine Demonstration seiner Fähigkeiten als Hacker, beispielsweise durch einen Webcam- oder Kennwort-Hack. „Nach dem Hack kann man im Raum fast eine Stecknadel fallen hören. Aber dieser Schockmoment ist wichtig, denn danach folgen die Jugendlichen dem Rest des Vortrags wesentlich aufmerksamer und die Bereitschaft zur Anwendung des Gelernten steigt deutlich“, erklärt uns Markowsky. „Uns ist es zudem ein Anliegen, die Eltern mit einzubeziehen. Daher finden abends die Vorträge für die Erwachsenen statt, die auch gezielt auf die Bereiche eingehen, die für Eltern relevant sind.“ Im Rathaus von Friedrichshafen weiß man um die Relevanz des Themas Cyber-Sicherheit. Daher hat Oberbürgermeister Andreas Brand die Schirmherrschaft für die Veranstaltungen in Friedrichshafen übernommen.

Die Themen der Vorträge sind so vielfältig wie das Netz: Hacking-Attacken, E-Mail-Manipulationen, Cybermobbing und -grooming, Computer- und Webcam-Hacking sowie Gefahren beim Online-Banking und die Folgen unbedachter Datenweitergabe auf Facebook und Co., auch illegale Downloads und Abzocke im Internet stehen auf dem Programm. Zu den einzelnen Themenblöcken des Projekts gibt es zusätzlich altersgerecht gestaltete Unterrichtsmaterialien für die nachfolgende Vertiefung im Unterricht, an deren Ende mit dem Webitur auch ein Nachweis des Wissens über Cyber-Sicherheit steht.

Die Abendvorträge finden jeweils ab 19:00 Uhr statt und sind kostenlos und frei zugänglich, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Im Anschluss besteht außerdem die Möglichkeit, Fragen an den Referenten zu stellen.

Hier die Veranstaltungsdaten im Überblick:

07. bis 09. November 2017 jeweils um 19:00 Uhr
Bodensee-Sporthalle
Katharinenstr. 28
88045 Friedrichshafen

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Redaktion (F. K.)