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ETF Markt 2019: Das wird sich ändern

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27. November 2018

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ETF Markt 2019: Das wird sich ändern

Am 23. August hatte sich Krypto-Analyst Brian Kelley gegenüber Fast Money auf CNBC dahingehend geäußert, dass es wohl nur mehr eine Frage der Zeit sind wird, bis es zur Genehmigung des Bitcoin (BTC)-Börsenhandelsfonds (ETF) kommen wird. „Vielleicht sogar schon im Februar 2019?“, so Kelly.

Damals war seine Prognose noch recht überraschend. Schlussendlich hat kurz zuvor die SEC, die amerikanische Wertpapier- wie Börsenkommission, neun auf BTC-Derivaten basierende ETF-Anträge, die von drei Antragstellern gestellt wurden, abgelehnt.

 

Dieses Jahr gibt es wohl keine Entscheidung mehr

Bei einem ETF handelt es sich um eine Art gemeinsamen Investmentfonds, der das Eigentum an einem Derivat, einer Ware, einem Index oder auch einem Konto von Vermögenswerten sodann in Aktien aufteilt. Dabei verfolgt der Fonds, der an der Börse gehandelt wird, den Wert des Basiswerts. Die Aktionäre haben einen Anspruch auf eine positive Rendite.

Bei ETFs handelt es sich also um börsenfähige Wertpapiere, die von staatlichen Stellen kontrolliert werden. Der aktuelle wie auch zukünftige regulatorische Status von ETFs, der sich auf Kryptowährungen beziehen, ist weiterhin ungeklärt – noch immer wird heiß darüber diskutiert, ob derartige ETFs zugelassen werden sollen oder nicht.

Brian Kelly verwies im Zuge seines Interviews darauf, dass sich die SEC „nun noch intensiver mit dem Thema“ befasst. Vor allem gibt es noch einen Antrag, der noch nicht abgelehnt wurde – dieser wurde von der Finanzdienstleistungsfirma SolidX und der Investmentgesellschaft VanEck gestellt. Dabei soll es sich, so Insider, um einen hochkarätigen BTC-ETF-Antrag handeln, der durchaus akzeptiert werden könnte.

War man zu Beginn noch der Ansicht, bis September würde die SEC über den gestellten Antrag entscheiden, so heißt es nun, die Antwort werde im Februar erwartet.

 

Wie gefährlich können ETFs werden?

Man kann davon ausgehen, dass ein Einstieg von institutionellen Großinvestoren dafür sorgen könnte, dass den Kryptowährungen, angefangen vom Bitcoin, eine Frischzellenkur verpasst wird. Auch dann, wenn es in diesem Jahr wohl tatsächlich keine Entscheidung mehr darüber geben wird, ob die SEC dem Antrag von VanEck und SolidX zustimmen wird.

Derzeit gibt es auch genügend Spekulationen, ob ein ETF, also der börsengehandelte Indexfonds, eine Gefahr für das Finanzsystem werden könnte. Auch die Bundesbank befasste sich mit dieser Frage. „Die Risiken, die von ETFs ausgehen, sind aktuell begrenzt. Das liegt auch an der recht geringen Größe des Sektors“, so das Fazit.

Analysiert wurden diverse Flash Crashs, also kurzzeitig heftige Kursverluste. Dabei verloren ETFs stärker an Wert als jene Wertpapiere, die ihnen zugrunde gelegen sind. „Auch wenn der Markt für ETFs wesentlich beteiligt scheint, so ist er nicht als Auslöser diverser Entwicklungen zu verstehen“, so die Bundesbank. „Man darf nicht ausschließen, dass größere Krisen die Preise fallen lassen.“

Wer mehr Informationen über ETFs und Broker möchte – hier geht es zum Beitrag.

 

Anleger sollten immer die Ruhe bewahren

Anleger sollten immer die Ruhe bewahren

Kursverluste sind immer möglich. Langfristige Anleger sollten hier niemals in Panik geraten und sofort verkaufen, sondern die Ruhe bewahren und sich von kurzfristigen Marktverwerfungen nicht irritieren lassen.

 

 

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Markus Nowak