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AHK, GTAI und DERA stellen Rohstoffstudie zu Südafrika vor

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22. April 2013

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AHK, GTAI und DERA stellen Rohstoffstudie zu Südafrika vor

Studie zur Möglichkeit für ein Engagement deutscher Unternehmen im südafrikanischen Rohstoffsektor.

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika (AHK Südliches Afrika), die Germany Trade and Invest (GTAI) und die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) haben eine Studie zur Möglichkeiten für ein Engagement deutscher Unternehmen im südafrikanischen Rohstoffsektor erarbeitet. Diese Studie wird jetzt im Rahmen der African Business Week vom 22.4. bis zum 26.4. in Frankfurt am Main vorgestellt. Darin haben die Experten aktuelle Daten der 19 wichtigsten mineralischen Rohstoffe, einschließlich Kohle, zusammengetragen. In der Studie wird auch der Bedarf der südafrikanischen Rohstoffindustrie für deutsche Technologien und Dienstleistungen analysiert.

„Ein Engagement deutscher Unternehmen ist ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Rohstoffgewinnung in Südafrika sowie ein weiterer Baustein für eine sichere Rohstoffversorgung der deutschen Industrie“, sagt DERA-Leiter Dr. Peter Buchholz. „Deutsche Bergbautechnik kann eine wichtige Rolle bei der Bewältigung der technischen Herausforderungen der Förderung und Verarbeitung mineralischer Rohstoffe spielen. Gerade bei der Verlängerung der Wertschöpfungskette können deutsche Unternehmen Unterstützung leisten“ ergänzt Matthias Boddenberg, Geschäftsführer der AHK Südliches Afrika.

Südafrika ist eines der wichtigsten Bergbauländer der Welt. Die Vorräte an Platinmetallen, Gold, Stahlveredlern, Industriemineralen und Steinkohle sind so groß, dass das Land auch in absehbarer Zukunft zu den bedeutendsten Rohstoffproduzenten der Welt gehören wird. Deutschland importierte im Jahre 2011 etwa sieben Prozent seiner Gesamteinfuhren mineralischer Rohstoffe im Wert von 2,66 Mrd. Euro aus Südafrika. Hiervon entfielen rund 1,7 Mrd. Euro auf Eisen und Stahlveredler, 785 Mio. Euro auf Platinmetalle, 249 Mio. Euro auf Steinkohle und 47 Mio. Euro auf Industrieminerale.

Darüber hinaus gibt die Studie eine Übersicht über die sich verändernden Investitionsrahmenbedingungen des südafrikanischen Bergbausektors: „Hierzu werden die aktuelle politische, wirtschaftliche und bergrechtliche Situation erörtert und neue Investitionsprojekte im Bergbaubereich vorgestellt. Gerade für deutsche Mittelständler sind solche Informationen wichtig, wenn sie sich in diesem Sektor engagieren wollen“, erklärt Jürgen Friedrich, Geschäftsführer von Germany Trade & Invest. Die Studie ist über die GTAI hier zu beziehen und steht Interessenten ab dem 22. April zur Verfügung.

Die AHK Südliches Afrika ist die offizielle Vertretung der deutschen Wirtschaft in Südafrika. Germany Trade & Invest (GTAI) unterhält in Johannesburg ein Büro, das sich für Außenwirtschaft und Standortmarketing in Südafrika engagiert. Die DERA in der BGR berät die deutsche Wirtschaft und Politik in Rohstofffragen.

QUELLE: Pressemitteilung GERMANY TRADE & INVEST.

Artikelbildquelle/-recht: By Carolina Ödman (originally posted to Flickr as Cape Town) [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons.
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