Thursday, Aug. 17, 2017

Deutsche Frauen entscheiden selbstständiger über Finanzen als Österreicherinnen

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5. März 2015

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Deutsche Frauen entscheiden selbstständiger über Finanzen als Österreicherinnen
  • Erste Bank veröffentlicht Studie „Frauen, Geld und Vorsorge“ anlässlich des Weltfrauentags 2015
  • Deutschland-Österreich-Vergleich offenbart Unterschiede zwischen deutschen und österreichischen Sparerinnen

 

Wien, 5. März 2015   Deutsche Frauen entscheiden oftmals selbstständiger über ihre Geldangelegenheiten als Frauen im Nachbarland Österreich. Das belegen Studienergebnisse der neu veröffentlichten Studie „Frauen, Geld und Vorsorge“ der Erste Bank und des „Sparerkompass 2015“ der Bank of Scotland. Demnach geben in Deutschland 40 Prozent der Frauen an, über die Finanzen ihres Haushaltes alleine zu entscheiden. In Österreich haben hingegen nur 27 Prozent der Frauen die Hosen an: 12 Prozent entscheiden alleine, bei zehn Prozent entscheidet jeder Partner für sich und in fünf Prozent der Fälle gibt der Partner an, seine Frau oder Freundin treffe die Finanzentscheidungen.
Den eigenen Informationsstand bezeichnet mehr als jede vierte deutsche Frau als „gut“ oder „sehr gut“. Fast 60 Prozent der Befragten würden von sich behaupten, sehr gut mit Geld umgehen zu können. Auch hinsichtlich des Informationsverhaltens zeigen sich die deutschen Frauen selbstbewusst. So recherchiert mehr als jede zweite Befragte (54 Prozent) im Internet, um sich über Finanzen zu informieren. Empfehlungen von Finanzexperten – etwa einem Bankberater – kommen erst an zweiter Stelle (51 Prozent). Im Nachbarland Österreich vertrauen hingegen vier von fünf Frauen auf den Rat des Bankberaters. Das Internet hat hier eine relativ geringe Bedeutung. Nur 22 Prozent nutzen das Netz für ihre Recherche. Mehrfachnennungen waren bei dieser Frage in beiden Umfragen möglich.

 
Altersvorsorge hat Priorität

Das Thema Altersvorsorge besitzt in beiden Ländern eine hohe Priorität. Befragt man die Sparerinnen beider Länder, geben 32 Prozent der Österreicherinnen an, für die eigene Altersvorsorge zu sparen. In Deutschland legen hingegen 48 Prozent der Sparerinnen Geld für die private Vorsorge zurück.

 
Grundvoraussetzungen am Arbeitsmarkt in beiden Ländern problematisch

Egal ob Deutschland oder Österreich – in beiden Ländern haben die Frauen mit ähnlich schwierigen Rahmenbedingungen zu kämpfen. So besitzen Frauen in Österreich laut Statistik Austria ein im Schnitt 40 Prozent geringeres Einkommen als Männer. Zudem arbeitet jede zweite berufstätige Frau in Teilzeit. In Deutschland verdienen Frauen laut dem Gender Datenreport des Bundesfamilienministeriums bei gleicher Arbeitszeit indes mindestens 20 Prozent weniger als Männer. Damit belegen Deutschland, Österreich und Großbritannien unter den EU-Staaten jeweils einen der letzten Rangplätze im Hinblick auf die Angleichung der Einkommen von Frauen und Männern.

 
Zu den Umfragen

Die Studie „Frauen, Geld und Vorsorge“ wurde von dem Marktforschungsinstitut IMAS im Auftrag der Erste Bank der österreichischen Sparkassen im Zeitraum vom 26. bis 30. Januar 2015 durchgeführt. Insgesamt wurden 505 Personen über 18 Jahren in Österreich befragt.

Die bevölkerungsrepräsentative Studie „Sparerkompass 2015“ wurde vom Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Bank of Scotland im Zeitraum vom 10. bis 21. November 2014 bzw. vom 17. bis 28. November 2014 erhoben. Dabei wurden insgesamt 1.661 bzw. 1.686 Personen im Alter zwischen 18 und 69 Jahren befragt.

Rückfragen an:
Jaroslaw Plewinski (ergo Kommunikation)
Tel: +49 (0)30 201 805 70
E-Mail: Jaroslaw.Plewinski@ergo-komm.de

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Die Erste Bank und Sparkassen gehören in Österreich zu den größten AnbieterInnen von Finanzdienstleistungen. Mehr als 14.000 MitarbeiterInnen betreuen in mehr als 1.100 Filialen und Bankstellen über drei Millionen KundInnen. Ihr Kundenanteil beträgt in Österreich rund 30%.

Die Erste Group ist der führende Finanzdienstleister im östlichen Teil der EU. 45.000 Mitarbeiter betreuen in 2.800 Filialen 16,2 Millionen Kunden in 7 Ländern (Österreich, Tschechien, Slowakei, Rumänien, Ungarn, Kroatien Serbien). Die Bilanzsumme der Erste Group betrug zum Jahresende 2014 EUR 196,3 Milliarden, die Kernkapitalquote (Basel III Vollanwendung) 10,6% und die Kosten-Ertrags-Relation lag bei 55,1%

 

Bild: (c) Erste Bank

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Der Autor

Ulrike Techert